10 Thesen zur Intuition

albert-einstein

1. Intuition ist eine unverzichtbare Grundlage für Führungskompetenz.

2. Das aus dem Lateinischen entlehnte Wort meint unmittelbare Anschauung, die nicht vom Denken beeinflußt und getrübt ist. Die Intuition ist eine seelische Fähigkeit ganzheitlicher Wahrnehmung, die den Körper als Instrument in ihren Dienst nimmt.

3. Intuition ist die Fähigkeit, Atmosphärisches zu spüren und geistig so zu verarbeiten, daß es zur Orientierung in Denken, Sprechen und Handeln dient.

4. Intuition kann entwickelt und geschult … oder … vernachlässigt und verschüttet werden.

5. Die Entwicklung von Intuition geht Hand in Hand mit der Entwicklung eines feinen Sprachgefühls, das die intuitiv wahrgenommenen atmosphärischen Schwingungen auch entsprechend zum Ausdruck bringt.

6. Intuition wird gestärkt oder geschwächt, je nachdem wie sich eine Person im Falle des Konflikts zwischen ihrer Intuition und ihrem Denken verhält.

7. Intuition kann leicht verwechselt werden mit Gefühlen, die eine Person – immer wieder – hat. Solche Gefühle bringen zwar die emotionale Prägung zum Ausdruck, überdecken jedoch die Intuition.

8. Die notwendige Unterscheidung zwischen Intuition und Emotion erfordert eine Bewußtwerdung inbezug auf die eigenen emotionalen Muster, die meistens den Lebensalltag in hohem Maße bestimmen.

9. Intuition entwickelt sich in einem Prozeß übenden Lernens. Dazu gehören exemplarische Selbsterfahrung und Selbsterforschung, praktische Übung in Kleingruppen und die Aneignung eines theoretischen Rahmens.
(Grundverständnis und Hintergrundwissen)

10. Intuition entfaltet sich in dem Raum zwischen der personalen und der transpersonalen Ebene menschlicher Erfahrung.

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